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Was ein Russe zum Fall Wulff so denkt
[info]iwanowski

Dass sich Herr Bundespräsident Christian Wulff in letzter Zeit gleich eine Serie von – zumindest der Öffentlichkeit bekannt gewordenen - Dummheiten erlaubt hat, weiß inzwischen die ganze Welt. Einige dieser Dummheiten hat er später auch selbst gestanden. Nachstehend setzen wir uns damit auseinander, was ein Russe dazu meinen könnte – unabhängig davon, ob dies Herrn Wulff in irgendeiner Hinsicht jucken wird oder nicht.

Hier sind also die Gedanken, die einem Russen durch den Kopf schießen würden – lapidar stenographiert:

 

1.     „Aha! Hier haben wir also diese hoch gelobte westliche Demokratie! Selbst in einer reifen Demokratie kann also ein korrupter Schuft zum Präsidenten gewählt werden!“

 

2.     „Moment! Was hat der Typ eigentlich getan? Er hat bei guten Freunden Geld gepumpt zu etwas günstigeren Bedingungen als sonst üblich. Ist das schon alles?“

 

3.     „War da noch etwas? Ach ja: Er hat einmal Economy-Klasse-Flugtickets gebucht, durfte dann aber mit der Business-Klasse fliegen. Und seine Miezekatze auch. Ist das jetzt schon alles?“

 

4.     „Ach nein. Anscheinend ist er bei seinen Urlaubsreisen mal ausnahmsweise dank seinem großen Freundeskreis günstig abgestiegen. Gibt es noch etwas?“

 

5.     „Ach ja. Er hat diesen miesen Boulevardblatt-Machern gesagt, sie möchten da ihre verschnupften Nasen gefälligst raushalten und sich nicht in seine Privatsphäre eindringen. Später hat er sich dafür sogar entschuldigt. Jetzt ist es aber wirklich alles, oder?“

 

6.     „Wenn das wirklich alles ist, liebe deutsche Zeitgenossen, dann sage ich Euch folgendes:

 

-         Als ich an meiner Datscha gebaut habe, habe ich auch bei meinem guten Freund Geld gepumpt – zu wesentlich günstigeren Bedingungen als diese Räuber in den Banken mir angeboten haben. Alle Seiten waren happy. Habe ich dabei etwa meinem Staat Geld gestohlen oder sonst meinem Land irgendwie geschadet? Die anderen da rundherum, die klauen milliardenweise – da geschieht aber nix.

-         Als ich mal nach Thailand geflogen bin, habe ich der Stewardess 100 Dollar in die Hand gedrückt, damit ich und mein Schnuckiputzi in der Business-Klasse die Beine ausstrecken durften. Alle Seiten waren happy.

-         Wenn ich mal nach Europa fliege, flehen mich meine Freunde an, ich möchte bitte bei denen übernachten. Ist doch lustiger so, oder? Alle Seiten sind happy. Platz haben sie ja eh genug.

 

-         Diese Boulevardblätter sind ohnehin der allerletzte Dreck. Und dabei nennen sie sich noch stolz „die vierte Gewalt“. Weh dem Land, wo diese gott- und gewissenlose „vierte Gewalt“ mal zur „ersten Gewalt“ werden sollte…

 

-         Folgendes sag’ ich Euch, liebe deutsche Zeitgenossen: Habt ihr Euch etwa einen Engel zum Bundespräsidenten gewünscht? Oder einen normalen Bundesschnösel wie „du und ich“? Überlegt’s Euch mal in aller Ruhe.

 

-         Hallo Christian! Du solltest es Dir auch mal in aller Ruhe überlegen: Wenn Deine Landsleute weiter so frech sind zu Dir, sag’ Deiner Miezekatze, es gibt noch andere Orte auf der Welt, wo Ihr glücklich sein könntet. Russland wäre da aus meiner Sicht optimal. Und alle sind happy."

 

 


Es ist doch egal, wie der Grüßaugust heißt. Wir werden in DEUTSCH sowieso fremd beherrscht. Vielleicht werden die Politikschauspieler nur demontiert, damit unser Hosenanzug nicht so mies aussieht? Oder hatte Wulff ein krankes Knie und kam nicht schnell genug in den Kotau.
Es hat sich nichts geändert, es kam nur einiges hoch. Es hat vorher das gegeben und es gibt die erpressbaren Tatbestände auch danach.
Lustig ist nur, dass von Schröder über Fischer bis zu Wulff in der gleichen Freimaurerloge zum "Goldenen Steuerrad" sind.
Wer sein Stimme abgibt ist selbst Schuld. Behaltet eure Stimmen und werft die nicht in Urnen, wo sie begraben werden.

Zitat: "Die demokratische Dreiheit sich teilweise gegenseitig kontrollierender Gewalten: Legislative, Exekutive und Judikative wird ersetzt durch ein undurchschaubares, unkontrollierbares und politisch allmächtiges Gewaltenfusions-Monster".
Libertas-Kolleg "Samiels siebtes Opfer oder die Hinrichtung des Iran", S.86, ISBN 3-938235-31-7

den Bundesschnösel....

[info]cltvfilm

2012-01-19 08:34 am (UTC)

gibt er ja leider schon. Die Deutschen blicken nun mal gerne zu Vorbildern auf - sicher genießen besonders piffige Ganoven eine gewisse Bewunderung, aber in diesem Zusammenhang duftet der Ganove wirklich ein bisschen zu sehr nach "Stube und Küche" mit sehr harmlosem Gemüt....

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